Dokumentarfilm Hans Zender

Am 27. und 28. April 2018 fanden im Hause von Hans und Gertrud Zender am Bodensee die Dreharbeiten für den Dokumentarfilm Hans Zender statt. Gedreht wurde in 4k mit 2 Kameras und Stereoton. Regisseur und Produzent des 55minütigen Filmporträts ist Reiner E. Moritz, assistiert von Elke Riemann, die auch den Schnitt betreute. Ko-Autor und Interviewpartner von Hans Zender ist Max Nyffeler. „Dokumentarfilm Hans Zender“ weiterlesen

Ein wacher Geist – Erinnerung an Hans Zender

Hans Zender„Die Zeiten klingen zusammen, nicht im Sinne einer Harmonie, sondern oft genug als Widerspruch“, heißt es in einer Notiz von Hans Zender zu seinen „komponierten Interpretationen“, den künstlerischen Neudeutungen alter Werke. Es ist ein typischer Zender-Satz. Und am Schluss seiner Überlegungen zur kreativen Neulektüre alter Werke fasst er seine von wachem Einfühlungsvermögen geleitete Künstlerhermeneutik so zusammen: „Ein wacher Geist – Erinnerung an Hans Zender“ weiterlesen

Die Klangspuren Schwaz trotzen dem Weltuntergang

Das Tiroler Festival Klangspuren Schwaz hat sich im Vierteljahrhundert seines Bestehens zu einem Hotspot der zeitgenössischen Musik entwickelt. Seit vielen Jahren ist das Frankfurter Ensemble Modern aktiver Partner; es gibt Konzerte und unterrichtet in der International Ensemble Modern Academy den Nachwuchs. Renommierte Komponisten und erstklassige Interpreten geben sich die Klinke in die Hand. „Die Klangspuren Schwaz trotzen dem Weltuntergang“ weiterlesen

Olivier Messiaen: Visions de l’Amen

Die „Visions de l’Amen“ für zwei Klaviere von Olivier Messiaen sind ein Klanggemälde von barocken Dimensionen.

„Die Engel allein genießen das Privileg, miteinander zu kommunizieren ohne Sprache, ohne Konvention und – noch viel wunderbarer – ohne der Zeit und dem Ort Rechnung zu tragen. Das ist eine Macht, die uns vollkommen übersteigt, eine fast erschreckende Fähigkeit der Übertragung“,

notierte der Komponist „Olivier Messiaen: Visions de l’Amen“ weiterlesen

Olivier Messiaen: Cinq Rechants

„Das Werk ist ein Liebeslied, kommentierte Olivier Messiaen seine „Cinq Rechants“, komponiert 1948 für zwölfstimmigen Chor mit je drei Sopran-, Alt- Tenor- und Bassstimmen. „Dieses Wort allein reicht aus, um die Sänger in ihrer Interpretation des Gedichts und der Musik zu leiten.“ „Olivier Messiaen: Cinq Rechants“ weiterlesen