Die Zeitschrift Dissonanz: Das Original

Titelseite DissonanzVon 1969-1971 erschien in Zürich die Zeitschrift Dissonanz. Redigiert und herausgegeben wurde sie von einer Gruppe von Musikstudierenden am damaligen Konservatorium. Es gab damals noch keine Fotokopierer und schon gar keine Computer. Die Texte wurden per Schreibmaschine auf alkohollösliche Matrizen geschrieben, die Kopien im A4-Format per Hand auf einer Walze abgezogen, und  am Schluss wurde das Ganze am linken Rand geheftet. „Die Zeitschrift Dissonanz: Das Original“ weiterlesen

Pelléas und Mélisande bei den Therapeuten

Dmitri Tcherniakov inszeniert „Pelléas et Mélisande“ in Zürich

Auch so kann man Mélisande sehen, die rätselhafte Naturfrau in Claude Debussys Oper, halb Rapunzel mit langen Haaren, halb wassersüchtige Undine: Sie irrt nicht verstört im Waldesdickicht umher und wird von Golaud behutsam in sein Familienschloss geleitet. Bevor aus dem Orchestergraben des Zürcher Opernhauses die ersten Töne erklingen, „Pelléas und Mélisande bei den Therapeuten“ weiterlesen